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Gokart

Gokarts und Kettcars für Groß und Klein kaufen

Alles, was Sie über Gokarts wissen müssen

Schon als Kind konnten Sie mit Sicherheit dem Ruf der Straße nur schwer widerstehen. Ihren Sprösslingen geht es genauso, weshalb ein Gokart die perfekte Anschaffung ist. Ob Junge oder Mädchen, bei einer Runde mit dem Gokart hat einfach jeder seinen Spaß. Natürlich haben sich Gokarts über die Jahre ständig weiterentwickelt und sind heute einfach mehr als ein Fahrzeug mit vier Reifen und einem Lenkrad. Umso wichtiger ist, dass Sie das richtige Modell kaufen. Wir helfen Ihnen, dass perfekte Gokart zu finden.



Was ist ein Gokart genau?

Ein Gokart hat viele Namen, doch am bekanntesten ist „Tretauto“. Das beschreibt genau, was ein Gokart ist. Es handelt sich um ein spezielles Auto, welches für Kinder entwickelt wurde. Statt mit einem Motor wird das Tretauto lediglich durch Körperkraft in Bewegung gesetzt. Damit das möglich ist, sind einfache Pendelpedale verbaut. Wie beim Fahrrad treten Kinder in die Pedale und langsam beginnt das Gokart zu rollen.

Zugleich ist ein Lenkrad integriert, damit das Fahrzeug auch in die gewünschte Richtung geführt werden kann. Dabei ist ein Gokart keine Erfindung der Neuzeit, denn bereits im Jahr 1853 wurde in New York auf der „Exhibition of the Industry of All Nations World’s Fair“ das erste Tretauto der Welt vorgestellt. Nach Deutschland kamen die kleinen Kinderfahrzeuge etwa 1900.

Damals war es noch typisch, dass die Fahrzeuge realen Autos nachempfunden wurden. Deshalb gab es neben Lenker und Reifen auch Handbremse, Hupe, Polstersitze oder Blinker. Es gab sogar Modelle, welche mit sechs Sitzplätzen ausgestattet waren. Die heutigen Tretautos zeigen sich schlichter, dafür aber auch hochwertiger, stabiler und schnittiger.

Die bekanntesten Gokart-Modelle

Suchen Sie nach einem Gokart für Ihren kleinen Rennfahrer/Ihre kleine Rennfahrerin, sollten Sie nicht das erstbeste Angebot kaufen. Es haben sich etliche Bauarten entwickelt, die auf Kinder unterschiedlichen Alters zugeschnitten sind. Das bedeutet, nicht jedes Gokart ist für jedes Kind geeignet. Wir stellen ihnen die bekanntesten Typen vor.

Bis 5 Jahre: Sie möchten klein beginnen? Entscheiden Sie sich für ein Gokart für Kinder bis fünf Jahre. Meist sind jene auf Zwei- bis Fünfjährige ausgelegt, die keine Scheu haben in die Pedale zu treten. Solche Gokarts sind deutlich einfacher gehalten und bieten meist keinen unnötigen Schnickschnack. Der Fokus wurde auf die Fahrt und den damit verbundenen Spaß gelegt.

Typisch für Tretautos für Kleinkinder ist, dass die Reifen aus Kunststoff oder Gummi bestehen. Dadurch sind die Gokarts einfacher zu treten und fahren. Etwas nachteilig zeigt sich, dass Sie ab einem Alter von fünf Jahren ein neues Modell erwerben müssen. Immerhin ist das 5-Jährige-Tretauto nur bedingt verstellbar.

4-12 Jahre: Die klassischen Gokarts sind für Kinder von 4 bis 12 Jahren geeignet. Deshalb ist die Auswahl auch sehr groß. Empfehlenswert ist ein solches Gokart, wenn das Fahrzeug Ihren Kleinen/Ihre Kleine von Kindesalter bis hin ins Jugendalter begleiten soll. Der große Vorteil ist, dass die meisten Modelle verstellbar sind. Insofern ist es unwichtig, ob Ihr Kind ein wenig kleiner oder größer ist.

Mit wenigen Handgriffen passen Sie das Tretauto ganz einfach der Größe Ihres Kindes an. Darüber hinaus gibt es viele Modelle, die etliche Möglichkeiten mitbringen. Dadurch können Sie das Gokart ganz auf die Bedürfnisse Ihres Kindes zuschneiden.
 

Gokarts sind auch als Mehrsitzer erhältlich

Was macht noch mehr Spaß, als allein durch die Straßen zu düsen? Das mit jemand anderem zu teilen! Im Handel gibt es Gokarts mit mehreren Sitzen. Sie sind deutlich größer und schwerer, dafür kann aber mehr als ein Kind herumfahren. Da das Gokart mehr transportieren muss, sind diese Modelle deutlich stabiler und robuster. Außerdem gibt es viele Angebote, wo der zweite Sitz abmontiert werden kann, wenn Kinder allein unterwegs sein wollen. Mehrsitzer sind vor allem für größere Familien zu empfehlen, aber auch im Urlaub machen sie eine gute Figur. Bedenken Sie: Mehrsitzer sind teurer.

Erwachsene: Der Großteil des Angebots ist auf Kleinkinder oder Jugendliche ausgelegt, doch es gibt auch Modelle für Erwachsene. Jene halten leicht einem Gewicht von bis zu 100 Kilogramm stand und sind deshalb perfekt, wenn Sie selbst in die Pedale treten möchten. Aber auch, wenn Ihr Kind einfach nicht genug vom Gokart fahren bekommt, können Sie sich für ein Erwachsenenmodell entscheiden. Natürlich steigen die Preise an, doch das Angebot minimiert sich. Deshalb sollten Sie sich zunächst bei den Kindermodellen umschauen.

Kinderquad: Das Kinderquad ist eine komplett andere Art und hat nur bedingt etwas mit einem Tretauto zu tun. Es ist deutlich schnittiger und in der Regel sitzen Kinder aufrecht auf dem Quad, statt gemütlich in einen Sitz einsinken. Es gibt sogar Kinderquads mit Benzinmotor, wenn Ihre Kleinen keine Lust zum Treten haben. Passen Sie aber auf, denn ein Kinderquad hat einen deutlich höheren Schwerpunkt, weshalb das Quad bei engen Kurven umfallen kann. Ein Gokart ist wesentlich sicherer.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Möchten Sie Ihrem Kind eine Freude machen, müssen Sie beim Kauf des Tretautos auf einige kleine Details achten. Ansonsten bleibt der Spaß später auf der Strecke. Das Problem ist, dass nur wenige wissen, worauf jene wirklich achten müssen. In der Regel schauen Sie sich das Design an und entscheiden dann, ob das Ihrem Kind gefällt oder nicht. Das ist der falsche Weg. Wir helfen Ihnen die feinen Unterschiede zu erkennen und somit das richtige Gokart zu wählen.

Alter und Größe: Die wichtigsten Faktoren beim Kauf sind, wie groß und wie alt Ihr Kind ist. Der Grund ist denkbar einfach, denn ist das Tretauto auf ein zu altes oder großes Kind ausgelegt, kann es zu Sicherheitsrisiken kommen, da Ihr Kind die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren könnte. Messen Sie Ihr Kind deshalb vorher aus und stellen Sie es auch noch einmal auf die Waage. Somit wissen Sie genau, wonach Sie bei einem Gokart suchen.

Sicherheit: Die Sicherheit ist mit Abstand einer der wichtigsten Aspekte beim Kauf. Immerhin wollen Sie nicht, dass Ihrem Kind bei der Fahrt irgendetwas passiert. Es soll Spaß haben und heil wieder nach Hause kommen. Damit das möglich ist, müssen Sie beim Erwerb auf eine hohe Sicherheit achten. Schauen Sie sich zunächst die Bremsung an. Viele Modelle sind mit einer Handbremse ausgestattet. Jene bietet schon eine gute Bremsung, wir empfehlen aber zwei Handbremsen. Der Grund ist denkbar einfach, denn stoppen Sie zwei Räder, halten Sie deutlich schneller und effektiver an. Außerdem haben jüngere Kinder meist nicht die nötige Kraft, um die Handbremse komplett nach oben zu ziehen und somit das Gokart zu stoppen.

Dasselbe ist bei Linkshändern der Fall, denn die einseitige Bremsung liegt meist auf der rechten Seite vor. Umso besser ist, wenn Sie auf zwei Handbremsen setzen. Dadurch stoppen beide Hinterräder, Ihr Kind kommt schneller zum Halt und die Fahrtrichtung verändert sich beim Bremsen nur minimal. Falls Sie kein Produkt mit zwei Handbremsen finden, können Sie sich auch für eine Rücktrittbremse entscheiden. Kindern fällt es meist leichter mit den Füßen zu bremsen, außerdem müssen Kinder somit nicht die Hände vom Lenker nehmen.

Beim Thema Sicherheit müssen Sie sich ebenso mit dem Gewicht und dem damit verbundenen Schwerpunkt beschäftigen. Das Gokart muss stabil genug sein, damit auch bei scharfen Kurven nichts passiert. Optimal ist ein tiefer Schwerpunkt, denn so klebt das Tretauto förmlich auf dem Untergrund und kippt nicht so leicht um. Typisch bei solchen Modellen ist, dass diese meist etwas schwerer sind. Extratipp: Um die Sicherheit noch weiter zu verbessern, sollten Ihre Kinder immer mit einem Schutzhelm fahren. Sollte es nämlich wirklich zu einem Unfall oder dem Umkippen des Gokarts kommen, sind diese auf der sicheren Seite.

Reifen: Schauen Sie sich auch die Reifen an. Um zu entscheiden, ob die Bereifung angemessen ist oder nicht, müssen Sie überlegen, wo Ihr Kind mit dem Gokart herumfährt. Düst es über die Straßen oder hat es Spaß im Gelände? Dementsprechend können Sie die Reifen wählen. Im Idealfall verfügt das Gokart über eine Luftbereifung. Also Räder, die mit Luft gefüllt sind. Jene bieten eine hohe Flexibilität, denn sie sind auch auf Offroad-Touren ausgelegt.

Achten Sie dabei auf ein tiefes Profil, da die Reifen ansonsten im Schlamm, Pfützen oder auf rutschigem Boden keinen Halt finden. Ist Ihr Kind hingegen den Großteil auf Straßen unterwegs, ist das Profil Nebensache. Besser sind jetzt Kunststoff- oder Vollgummireifen. Sie haften gut auf Asphalt und erlauben zugleich ein leichteres Treten und Fahren. Im besten Fall verzichten Sie aber auf die Kunststoffreifen. Sie sind nicht nur laut, sondern können bei zu großen Belastungen brechen.

Der Komfort eines Gokart sollte beim Kauf nicht vernachlässigt werden

Ein Gokart soll nicht nur Spaß machen und vorankommen, sondern Ihre Kinder wünschen sich auch einen hohen Komfort. Besonders hinsichtlich der Verstellbarkeit, denn Kinder wachsen in einem rapiden Tempo. War das Gokart vor drei Monaten noch zu groß, passt es jetzt wie angegossen, doch einige Monate später ist es schon wieder zu klein. Deshalb empfehlen wir ein Gokart, das mitwächst. Insofern können Sie die Sitzposition verstellen und diese Ihrem Kind anpassen. Die meisten Tretautos besitzen drei Verstellmöglichkeiten, die in Intervallen von etwa 30 bis 40 Zentimeter stattfinden.

So kann es sich Ihr Kind über Jahre im Gokart gemütlich machen. Neben der Verstellbarkeit sollten Sie aber auch auf den eigentlichen Komfort achten. Schauen Sie sich dafür den Sitz an. Idealerweise ist er gepolstert. Kinder stört zwar auch ein Hartplastik-Sitz nicht, doch das harte Material belastet das Rückgrat. Angenehmer ist eine weiche Polsterung, welche die Fahrt ein wenig abdämpft. Noch besser ist ein Schalensitz, der sich der Ergonomie des Kindes anpasst. Er sorgt dafür, dass Gesäß sowie Rücken bei der Fahrt entlastet werden. Das ist bei Kindern sehr wichtig, denn jene befinden sich noch im Wachstum.

Material: Wir haben schon einige Materialien beleuchtet, doch schauen Sie sich auch das Komplettmaterial des Tretautos an. Viele Hersteller setzen auf Kunststoff, was nicht überraschend ist. Auf der einen Seite ist Kunststoff unkompliziert zu verarbeiten und kann genau den eigenen Wünschen angepasst werden. Auf der anderen Seite ist Plastik aber auch günstig, weshalb größere Renditen für die Produzenten herausspringen.

Allgemein ist gegen Kunststoff nichts einzuwenden, denn gerade das Gewicht nimmt dadurch ab. Das Gestänge sollte aber aus Metall bestehen. Dadurch hält das Gokart deutlich mehr Stand und auch wilde Lenkmanöver führen nicht zum Bruch. Gut ist, wenn das Lenkrad gummiert ist. Dadurch erhalten Kinder mehr Grip und der Lenker liegt besser in den Händen.

Freilauf: Ein Freilauf ist essenziell, wenn Sie ein Gokart kaufen möchten. Beim Freilauf handelt es sich um eine simple Funktion, die verhindert, dass sich die Pedale mitdrehen, wenn das Auto in Bewegung ist. Würde Ihr Kind zum Beispiel einen Abhang herunterrollen, drehen sich bei Modellen ohne Freilauf die Pedale mit. Je schneller das Tretauto wird, desto schneller drehen sich die Pedale.

Das kann zu schlimmen Verletzungen führen. Entscheiden Sie sich deshalb für ein Gokart mit Freilauf. Selbst bei Bewegungen drehen sich die Pedale nicht mit und Ihr Kind kann davon nicht getroffen werden. Weiterer Vorteil: Jederzeit kann Ihr Kind wieder einsteigen und Gas geben. Bei einer Rücktrittsbremse ist das besonders wichtig, denn verliert Ihr Kind erst einmal den Halt auf den Pedalen, kann es auch die Bremse nicht betätigen. Deshalb nur ein Modell mit Freilauf wählen.

Design und Optik des Gokart

Das Design sollte eine Nebenrolle spielen, doch für die meisten Kinder ist es das Wichtigste am Gokart. Deswegen kann es manchmal kompliziert sein, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind das Gokart aussuchen. Es schaut nur nach einem lässigen Design, während Sie auf Punkte wie Sicherheit, Material oder Freilauf achten. Sie müssen Ihren kleinen Wirbelwind ein wenig zähmen und eher darauf achten, ob das Gokart einer hohen Qualität entspricht, statt eines passenden Designs.

Praktisch ist, dass viele Hersteller heute auf kindertypische Farben und Motive setzen oder sogar Lizenzmodelle echter Fahrzeuge als Gokart anbieten. Berg Kettcars bietet wie z. B. Jeep, BMW oder John Deere Gokarts/Kettcars an. Außerdem können Sie das Tretauto noch mit Aufklebern oder ähnlichem verschönern. Selbst das Streichen des Tretautos ist möglich, falls Sie sich etwas mehr Arbeit machen möchten. Deshalb ist das Design unwichtig.

Preis: Der Preis ist für viele Käufer nicht uninteressant. Auf der einen Seite wollen Sie ein hochwertiges Gokart kaufen, doch auf der anderen Seite nicht zu viel investieren. Das Gute ist, dass ein hoher Preis nicht immer für ein exzellentes Gokart spricht. Es gibt auch günstige Vertreter, die halten, was sie versprechen. Umso wichtiger ist, dass Sie nicht nur auf den Preis eingehen. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich zunächst alle anderen Aspekte des Tretautos anschauen und erst am Ende den Preis unter die Lupe nehmen. So haben Sie eine Auswahl an Autos, die Ihnen zusagen und dennoch nicht viel Geld kosten.